Proklamation
Wir stehen zu Israel
• Wir stehen zu Israel, das von Gott berufen wurde, für die Völker ein Segen
zu sein. Und wir bekennen, dass wir diesen Segen auch empfangen haben:
den Sohn Gottes und Erlöser der Welt und das ewige Wort der Bibel.
(1. Mose 12,3)
• Wir stehen zu dem Israel, das die Flammen des Holocaust durch die Völker
überlebt hat. Schamvoll bekennen wir das Unrecht, das den Juden durch die
christlichen Völker angetan wurde. (Jer. 31,36)
• Wir stehen zu Israel, das seit 60 Jahren wieder eine Nation unter den
Nationen der Welt ist. Das mit Gottes Hilfe gegenüber der Feindschaft der
sie umgebenden Völker bestehen konnte. (Jes. 41,8-15)
• Wir stehen zu Israel, das – vor unseren Augen – ein ödes Land in einen
Garten verwandelt hat, wie es die Propheten vorausgesehen haben. Ein Volk,
das durch Gottes Gnade eine blühende Wirtschaftsnation geworden ist. Wir
erkennen und bekennen, dass Gott dieses Land besonders gesegnet hat.
(1. Mose 12,2)
• Wir stehen zu Israel, dem das Land Israel zusteht, und zwar in den von Gott
gegebenen Grenzen. Wir sagen, dass es keinen dauerhaften Frieden geben
kann durch Abgabe des verheissenen Landes an Israels Feinde.
(1. Mose 17,8 / Ez. 47,13-20)
• Wir stehen zu Israel, das allen jüdischen Menschen Heimatland sein wird,
und bestätigen damit die jüdische Rückwanderung aus allen Völkern.
(Ez. 36,12 / Ez. 39,28)
• Wir stehen zu Israel, das auch Nichtjuden aufnehmen und als Mitbürger
anerkennen wird, in einem jüdischen Staat, der Gott im Zentrum hat. Er wird
ihnen Landbesitz zustehen. (Jer. 12, 14-17 / Ez. 47,22-23)
• Wir stehen zu Israel und haben die Hoffnung, dass dieses Volk die Erkenntnis
des Messias Jesus erleben wird und eine Herzenserneuerung durch den Geist
Gottes. Dann wird es das wahre Volk seines Gottes sein. (Ez. 36, 25-28 / Jes 9,5)
• Wir stehen zu Israel, weil wir wissen, dass Gott in ihrer Mitte wohnen wird und
von dort aus den Völkern Weisung und Frieden geben wird.
(Sach. 2,14 / Jes. 2,3 / Micha 5,3-4)
• Wir stehen zu Israel, weil wir wissen, dass eine Zeit kommt, wo alle Völker nach
Jerusalem hinaufziehen werden, um den König, den Herrn der Heere, anzubeten.
Nach dieser Zeit sehnen wir uns und setzen uns dafür ein, dass Israel in seine
Berufung eintreten kann.
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